Erbrecht

Im Rahmen des anwaltlichen Tätigkeitsbereiches des Erbrechts ist die Bearbeitung erbrechtlicher Mandate vor dem Erbfall von der Lösung erbrechtlicher Konflikte nach dem Erbfall zu unterscheiden.

So beinhaltet das erbrechtliche Mandat vor dem Erbfall insbesondere die Beratung hinsichtlich der Gestaltung letztwilliger Verfügungen mit allen denkbaren Gestaltungsmöglichkeiten, so zuvörderst die Errichtung eines Ehegattentestamentes, oftmals in Form des sogenannten Berliner Testamentes, der Verfügung einer Teilungsanordnung, eines Vermächtnisses oder hinsichtlich der Einsetzung einer Testamentsvollstreckung.

Ferner ist es ratsam, frühzeitig eine Beratung über die Möglichkeiten sowie Sinn und Zweck lebzeitiger Vermögensverfügungen und Vermögensübertragungen wahrzunehmen. Gleichsam frühzeitig sollte an die Errichtung einer Patienten- und Betreuungsverfügung gedacht werden.

Nach dem Erbfall ist das erbrechtliche Mandat vor allem geprägt durch die Frage, ob einer Person ein Teil der Erbmasse anfällt - sei es aufgrund eines Pflichtteilsanspruches, einer Erbeinsetzung, der Anordnung eines Vermächtnisses oder aufgrund gesetzlicher Vorschriften - und wie sich die Auseinandersetzung des Erbes innerhalb der Erbengemeinschaft gestaltet.

Vor einer übereilten Ausschlagung der Erbschaft aus Furcht des Erben vor einer gegebenenfalls vorliegenden Überschuldung des Nachlasses, sollte sich der Erbe zunächst anwaltliche Beratung über die mannigfachen Möglichkeiten der Haftungsbeschränkungen im Hinblick auf den Nachlass in Anspruch nehmen.

Lassen Sie sich durch Frau Rechtsanwältin Meike Lindenlauf-Klein und Herrn Rechtsanwalt Horst Soemers kompetent beraten!